Was ist ATS? (Anti-Terror-Streetfight)

Anti Terror Streetfight ist ein Selbstverteidigungssystem nach neusten Erkenntnissen in der Täteranalyse und der Erforschung von Gewalt- und Aggressionspotentialen. Das ATS-System hat keinen expliziten Anspruch auf Verhältnismäßigkeit der Mittel, sondern auf praxisgebundene Effizienz. Eine fundamentierte Situationsschulung, gekoppelt an Reflextraining und das logische Entschlüsseln von Angriffsmustern stehen im Vordergrund des Trainings.
Jens Fricke & Andreas Hasse

Das Anti Terror Streetfight setzt sich aus effektiven Techniken verschiedener Kampfsport und Selbstverteidigungssysteme zusammen, die weltweit von Polizei, Militär und Spezialkräften zur Terror- und Gewaltbekämpfung erprobt unter weitergegeben wurden. Das heutige ATS stellt eine systematische und analytische Aufarbeitung dieser Techniken und Kombinationen dar. Schnelligkeit, Präzision und Effektivität bilden bis heute die Eckpfeiler dieses Systems und verleihen ihm das notwendige, realistische Profil.

Das Trainieren von Angriff , Verteidigung und resultierender Reaktion lässt den ATS-Trainierenden erkennen, ob er in der jeweiligen Situation die richtige Abwehr gewählt hat. Erst dann beginnt das sogenannte Drill-Training.

Ist für den Übenden klar, dass in der Phase des Angriffs bzw. der Konfrontation mit einem gewaltbereiten Aggressor in der Realität nur zwei erfolgversprechende Verteidigungsvarianten zur Wahl stehen, beginnt das eigentliche Training mit ständig wechselnden Partnern, um eine starre Angriffsform zu vermeiden.

Mit den Leistungsstufen lernt der ATS-Trainierende außerdem den Umgang mit legalen Hilfsmitteln, sowie die psychischen und physischen Verhaltenswiesen bei Bedrohungen durch Stich-, Stock- und Schusswaffen.
Lichtreduzierung findet im Training genauso Beachtung, wie das Trainieren unter Stress, in Alltagssituationen oder geschlossenen Räumen.